Kokaspur

Kokaspur

Die zwölfjährige Marilin lebt mit ihrer Familie im bolivianischen Hochland. Eines Tages verbrennen Regierungssoldaten die illegalen Cocafelder ihres Nachbarn und zerstören dabei auch die Maisfelder von Marilins Familie. Um zu überleben, sucht Marilin auf eigene Faust ihren Bruder Lorenzo, der in der Stadt lebt. Ihm soll es dort gut gehen, wenn auch gemunkelt wird, er sei in das Kokageschäft verwickelt. Bei ihren Nachforschungen gerät Marilin in die Machenschaften der bolivianischen Drogenmafia. Gleichzeitig lernt sie die Solidarität von Straßenkindern kennen. Sie helfen Marilin bei der gefährlichen Suche nach ihrem Bruder.

Den Hintergrund der Geschichte bildet ein authentischer Fall: Jugendlichen wurden in einem Zwangsarbeiterlager des bolivianischen Militärs zur Drogenproduktion gezwungen und umgebracht. Ihr Fall wurde durch den Kinderschutzbund DNI, Projektpartner von terre des hommes, bekannt. Kokaspur ist aber auch die persönliche Geschichte eines Mädchens, das sich ideenreich und immer selbstbewusster gegen Bevormundung und Diskriminierung durch die Jungen wehrt.

„Eine spannende Geschichte“ (Das neue Buch)
„Eine dichte, plausible Erzählung.“ (SBD-Angebot Kinder und Jugendbücher
„Mitreißend“ (NRZ)
„Leichte Lesbarkeit“ (Forum katholischer Bibliotheken, Salzburg)
„Spannungsgeladene Suchaktion“ (Berner Zeitung)
„Ein gutes Buch über das Drogenproblem in Südamerika.“ (Schweizer Jugend)
„Vorzüglich zum Einsatz im Unterricht“ (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien in der GEW)

Hans-Martin Große-Oetringhaus:
Kokaspur
(terre des hommes). Osnabrück 2006
Das Buch kann über terre des hommes bestellt werden.

grosse-oetringhaus
geboren 1948 im Sauerland Lehrerstudium; Diplom Arbeit als Diplompädagoge in einer Obdachlosensiedlung (1973/74) Promotion in Pädagogik über das Schulsystem der Schwarzen in Südafrika (1977) Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Wissenschaftliche Pädagogik (1978/79) zehn Jahre lang Lehrauftrag zur Pädagogik der Dritten Welt an der Universität Münster freiberufliche Tätigkeit als Journalist und Schriftsteller von 1984 bis 2013 Referent für Globales Lernen bei der entwicklungspolitischen Kinderhilfsorganisation terre des hommes in Osnabrück. Herausgeber zweier Buchreihen von terre des hommes: „Bücher für eine Erde der Menschlichkeit“ und „edition terre des hommes“ zahlreiche Arbeits- und Studienaufenthalte ins Ausland, davon zwölf nach Afrika, vier nach Lateinamerika, fünf nach Asien, zwei nach Australien seit 1980 Veröffentlichung von Kinder- und Jugendbüchern, später auch Romane und Anthologien für Erwachsene. Beiträge in zahlreichen Anthologien ; inzwischen über 60 Buchpublikationen und Mitarbeit in über 60 Anthologien Verschiedene Preise, u.a. den Preis der Leseratten des ZDF und den Kinder- und Jugendliteraturpreis der Stadt Bad Wildbad. lebt heute in Krefeld